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Gesangsverein Wieren

Leitung:
Christoph Strieder,

Die Wierener Chöre

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Neue Chorgemeinschaft mit erfolgreichem Auftritt

Immer mehr Chöre klagen über Nachwuchsmangel. Der Gesangverein Wieren und der Kirchenchor Holdenstedt wagten jetzt ein Experiment. Christoph Strieder leitet beide Chöre. Was lag da näher als gemeinsam mit zusammen über 40 Sängerinnen und Sängern Adventskonzerte in der Nicolaikirche Holdenstedt und St. Jakobuskirche Wieren zu geben. Das Experiment gelang. Das war auch Verena Strieder (Violoncello) und ihren Kindern Antonia, Anna-Lena, Lukas und Johannes zu verdanken, die als Sopran- bzw. Bass-Solisten und mit der Violine, Querflöte, Violoncello und Tuba als Instrumentalgruppe im jeweils 1 ½ stündigen Programm aktiv dabei waren.

Die Zuhörer waren schon von der Einstimmung angetan. Christoph Strieder an der Orgel und Lukas Strieder mit der Tuba intonierten ausdrucksstark die „Ankunft der Königin von Saba“ von G.F. Händel. Wohltuend kurz und trotzdem eindrucksvoll die die Gedanken von Pastorin Susanne Schulz in Wieren und die dezenten Hinweise auf den Programmzetteln für möglichen Applaus. Davon machten die Besucher ausgiebig Gebrauch, so dass eine Zugabe unvermeidlich war. Die Wierener Kirche wurde wieder einmal ihrem Ruf von der hervorragenden Akustik gerecht. Chor und Instrumentalensemble merkte man das bei den Sätzen „Hosianna“ von Michael Wittig) oder „Wachet auf“ von J.S. Bach an. Die Konzertbesucher nutzten auch die Chancen bei dem Adventsklassiker „Macht hoch die Tür“ mit einzustimmen. Gänsehautgefühl dann beim Sopransolo der beiden Striederschwestern Antonia und Anna Lena mit „Ave Maria“ und „Panis Angelicus“. Das wurde fast nur noch vom „Transeamus“ (J.I. Schnabel), vorgetragen mit Sopran- und Basssolostimmen der vier Striedergeschwister, übertroffen. Die volle Klagfülle im Kirchenschiff immer wieder, wenn Chor und das Instrumentalensemble u.a. „Kommet ihr Hirten“ (Otto Jägermeier), „O Bethlehem, du kleine Stadt“ (Hinrich Luchterhandt), „Tochter Zion“ (Hans-A. Stamm) oder „Gloria! Hosanna in excelsis“ (Klaus Heizmann) kraftvoll und trotzdem einfühlsam vortrugen. Das Programm neigte sich bereits dem Ende zu, da ertönte Ludwig van Beethovens eindrucksvolles „O Sanctissima!“, vorgetragen mit Sopran- und Basssoloparts der vier Geschwister Strieder. Dem eindrucksvollen Abschlusslied „Lob, Preis und Dank sei dir“ war nach so einem eindrucksvollen Konzert einer neuen Chorgemeinschaft nichts hinzuzufügen.

 

 

 

 

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Mit „Carmen“ 130 Jahre Gesangverein gefeiert

Den Gesangverein Wieren gibt es bereits seit 130 Jahren. Ein kleines Geburtstagsgeschenk machte sich der Verein selbst. Vorsitzende Hiltraud Gielis hatte für Sängerinnen, Sänger, fördernde Mitglieder und Gäste eine Fahrt zur Oper „Carmen“ von Georges Bizet nach Lüneburg organisiert. Die im spanischen Sevilla spielende Oper war bei der Uraufführung 1875 in Paris wegen der feministischen Züge, der Liebesszenen und dem postulierten Freiheitsideal noch ein Skandal. Ob so etwas bei der Wierener Vereinsgründung 1888 auch ein Thema war, das ist nicht überliefert, aber eher unwahrscheinlich. Kantor Krüger als erster Dirigent war als konservativer Mann bekannt. Die Aufführung in Lüneburg in französischer Sprache (mit Übersetzung in einer „Obertextanlage“) rief bei den Wierener viel Anerkennung hervor. Regina Pätzer als Zigeunermädchen Carmen und Julia Mintzer als Bauermädchen Micaela überzeugten ebenso wie Karl Schneider als Sergeant Don José. Das Bühnenbild mit fast bühnenhohen, verschiebbaren Elemente gefiel. Mal geöffnet für eine Welt, in der die Erde eine Scheibe ist und am Ende die Umgrenzung der Arena. Innen mordet Escamillo Stiere und draußen José Carmen. Selbst die Umbauphasen machte Bandoneon-Spieler Jakob Neubauer zu einem Genuss. Besondere Aufmerksamkeit der Wierener Besuchergruppe galt dem Opern- und Extrachor bei dem Vierakter in der Salzstadt. Sang dort mit David Wieblitz doch ein „Wierener Junge“ mit.

Noch ein weiteres kulturelles Highlight haben Teile des Gesangvereins für das Jubiläumsjahr geplant. Am 4. Juni geht es nach Hamburg zur Elbphilharmonie. Das Blechbläserensemble „Brassonanz“ hat sich dort für das Konzert von der legendären Ella Fitzgerald und ihrer Interpretation von Cole Porters „Too Darn Hot“ inspirieren lassen. Auch hier wirkt mit Lukas Strieder (Tuba) ein „Wierener Junge“ mit.

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Nur noch 26 Sänger und Sängerinnen in Wieren aktiv.

 

Wenn der Gesangverein Wieren zur Generalversammlung in das Gasthaus Walzer in Lehmke bittet, dann beginnt der Abend immer mit einigen Liedvorträgen. Vorsitzende Hiltraud Gielis war dann doch etwas traurig, denn nur noch 27 Sängerinnen und Sänger treffen sich hier donnerstags (19.30 Uhr) zur wöchentlichen Chorprobe. Immerhin, eine neue Sängerin war zu verzeichnen. Ist eine Fusion mit anderen Vereinen, wie sie auch Bürgermeister Peter Ramünke bei seinem Grußwort ins Spiel brachte, eine Lösung? Aktuell werden zumindest Überlegungen zu einer gelegentlichen überörtlichen Chorgemeinschaft angestellt. Der Wierener gemischte Chor ist jedenfalls sehr zufrieden, dass er mit Chorleiter Christoph Strieder immer wieder erstaunliche gesangliche Leistungen bei den insgesamt 9 öffentlichen Auftritten präsentieren kann. Besonderer Dank galt der gesamten Familie Strieder, die schon mal mit Instrumentenbegleitung und Soloauftritten unterstützt. Karin Pollehn listete die Veranstaltungen und Auftritte unterhaltsam und dennoch akribisch auf. Gesanglicher Höhepunkt war zweifellos das Adventskonzert in der alten Feldsteinkirche in Wieren. Singen beim Marktfrühstück auf dem „Treffpunkt Wieren“, dem Dorffest, unter dem Adventskranz und bei besonderen Gottesdiensten in der St. Jakobuskirche dokumentieren: Der Gesangverein hat in Wieren einen hohen Stellenwert. Und das nun schon seit 130 Jahren. Diesen runden Geburtstag will man etwas feiern. Ein Sommerkonzert in der „Alten Feldsteinkirche“ am 1. Juli ist angedacht und am 6. April soll es gemeinsam mit den 40 fördernden Mitgliedern zu einer Opernaufführung nach Lüneburg gehen.

Die Wahlen brachten nur wenige Veränderungen. Für die aus persönlichen Gründen Wieren verlassende Heidi Rech wurde Dorothea Harms zur 2. Vorsitzenden gewählt. Ehrungen gab es für Albert Wieblitz seit 25 Jahren zunächst aktives und nun förderndes Mitglied. Viel Beifall gab es für die Auszeichnung an Hiltraud Gielis, die seit 25 Jahren aktive Sängerin ist und als Vorsitzende der unermütliche „Motor“ des Gesangvereins. Auf gar 40 Jahre aktives Singen kann Hanne Knopp zurück blicken.

 

 

 

 

 

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20 Jahre „just4fun“ Singen macht eben Spaß

Sie sind kein Gesangverein, sie sind kein Kirchenchor sonder haben alle Freude am gemeinsamen Singen. Das Jubiläumskonzert zum 20 jährigen Jubiläum des Pop- und Gospelchores „just4fun“ fand dennoch in der St. Dionys-Kirche in Lehmke statt, denn hier hatte vor 20 Jahren der Chor auch den ersten Auftritt. Chorsprecherin Christel Sundermann beim Rückblick: „Die immer noch aktuelle Idee war: Zusammen mit anderen Leuten singen.“ Projektchor oder „Rudelsingen“ sind dafür die neuen Begriffe. Inzwischen gibt es kreisweit immer mehr Gospelchöre. Workshops und Teilnahme an Gospelchortreffen gehören zum Programm der Lehmker und selbstverständlich neben den Auftritten in den Kirchen der Kirchengemeinde Lehmke-Wieren auch Vorstellungen auf „weltlichen“ Veranstaltungen. Christof Struck ist von Anfang an der Chorleiter. Sein Jubiläumsgeschenk vom Chor: Soloauftritt mit einem für ihn speziell erstellten Song.

Spaß am Singen, eben „just4fun“, das war auch beim Konzert sehr deutlich zu spüren. Schon der Einzug mit „Heaven is a wonderful place“ machte es deutlich. Annemarie Jadau führte mit einfühlsamen Worten durch das Programm. „ flower power“, unter anderem mit „let the sunshine in“ war genau wie Pop mit „sweet dreams“ ein Block. „African sounds“ mit „freedom is coming“ oder „Film- und Musicalsätze“ mit „thank you for the music“ folgten in schneller Reihenfolge. Mitswingen und Klatschen gehörten einfach dazu. Breiten Raum nahmen selbstverständlich Gospels ein. “put your hand” oder “come into his presence” gehörten zum Repertoire. Auch die Gäste sangen und klatschten immer wieder rhythmisch mit, wenn es „Kum ba yah“ oder gar seit 20 Jahren beim Klassiker des Chores „oh happy day“ hieß. Besonders viel Beifall gab es bei mehreren Soloauftritten von Chormitgliedern und der Flötenbegleitung durch Meike Nietzsche. Kirchenvorstandsmitglied Grit Besenthal fasste es für Chor und Zuhörer treffend zusammen: „Ich bin begeistert.“ Typisch „just4fun“ auch das Finale nach zwei Stunden und mehreren Zugaben. Nicht die Besucher bildeten ein Spalier, sondern die 30 Chormitglieder standen Spalier, selbstverständlich singend, um den Weg zur kleinen Feier im Lehmker Gemeindehaus zu weisen.

 

     

 

 

 

 

 

     

   

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